Spanien '36 | Ökologischer Föderalismus. Commons-Erfahrung und Selbstorganisation in Spanien (1880-1960)

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Vortrag und Diskussion mit KLAUS KRUSE (HB)

An vier Punkten soll gezeigt werden, dass eine ökologische Perspektive in der Revolution enthalten ist.

Die landwirtschaftlicher Industrialisierung seit 1880 bringt neue Formen der bäuerlichen und Landarbeiter*innen-Selbstorganisation hervor, die neben der CNT auch die UGT im Spiel hält.

Am Beispiel der Sorge um Flüsse und Bewässerung sind Anarchist_innen mal mehr, mal weniger fokussiert als Staat oder Großgrundbesitzer. Heute wird das unter dem Stichwort Commons diskutiert.

Anarchistischer Föderalismus löst nicht nur nebenbei den Konflikt um Regionalismus + Separatismus. Er wendet ökologisches Denken an, wenn lokale Autonomie über Vereinheitlichung steht. Durch eine Föderation der Fülle lokaler Ansätze löst sich die Front der Industrialisierung auf.

Schließlich soll als lateinamerikanischer Input das feministische und indigene Konzept des Corpo-Territorio den "Menschen" als Teil der Natur aufzeigen.

Die Ausstellung und das Programm „Spanien ’36“ werden unterstützt von kunst- und kulturverein spedition e.V.

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