Die Installation „Modellraum“ fungiert als Träger und Trigger, um das Verhältnis von Realität und Fiktion neu zu perspektivieren und zur Neuinterpretation anzuregen.

Die auf die mikroskopische Insektenwelt projizierte innere Welt des Individuums in „Die Verwandlung“ und das durch kollektives Bewusstsein sowie gegenseitige Überwachung konstituierte makroskopische Staatsbild „Das schöne Land“ lassen sich als alternative Modelle begreifen, die Aspekte von Selbst, Staat und Sprache sichtbar machen.

Im Prozess der Re-Übersetzung bisheriger Installationen entstehen im Modellraum Risse, Idealisierungen und Maßstabswechsel. Die keramischen Objekte vergrößern sich zu monumentalen Formen, die abgestreifte Hülle einer Säule wächst zu einem Turm heran, und auch der Container selbst weitet sich zu einem großen White Cube aus.

@atsushi_man_nami  
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